Anreise zum LABOR


Mit Bussen und Bahnen:  Zur U-Bahn Station Ebertplatz fahren.

Dort den Ausgang Neusser Strasse nehmen oder quer über den Ebertplatz gehen.

Nach 50 Metern die Unterführung zwischen Neusser Straße und Eigelstein betreten.

Für Fußgänger: Vom Eigelstein oder Neusser Straße aus

direkt in die Fußgängerunterführung gehen.


LABOR Projektgalerie

Ebertplatzpassage 5 

50668 Köln

Facebook Labor Ebertplatz Köln


Kontakt: info@labor-ebertplatz.de


LABOR Team:


Judith Behmer <jube@gmx.net> 0179 6340339


Christof Klute <ch.klute@gmx.de>  0177 7680849


Gerd Mies <gerdmies@web.de> 0177 2778587


Marc Müller <mail@marc-mueller.eu> 0179 4973109


Michael Nowottny <mnowottny@t-online.de> 0171 9536143


Herbert Sondermann <hhsondermann@unitybox.de> 0163 7246830


Andreas Pinguin Treutinger <pinguinpower@gmx.de> 0171 3710388









 






















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Art

Initiatives

Cologne

LABOR unterstützt von:

www.artservice-tube.de

 

GEGENÜBER


Nina Pops und Zarko Radakovic


Ein Projekt zum Verhältnis Sprache und Bild und zum zweifach doppelten Blick


Die Welt der Kunst zu beobachten und diesen Eindruck dann zu „übersetzen“ in ein gemaltes Bild, ein geschriebenes Wort.Schon früh taucht dabei die Frage aufWas ist primär? Die Idee, die Substanz, die Gestalt, die Wahrnehmung, die Wirkung?

Ist Imagination nur ein Bild ohne Substanz?

In den Erlebnissen eines Bewohners der Stadt Köln spiegeln sich die Bildwelten von Dürer, van Gogh, ebenso wie von JulijeKnifer, Giotto und eines Meisters von Ravenna. Die inszenierte Erzählung Zarko Radakovics liest sich gleichsam als Geschichtedes Sehens... Das eigene Dispositiv als prägend für den Blick heraus- zuarbeiten, leistet die Gegenüberstellung mit der Künstlerin Nina Pops. Ihre Inter-pretation von Wirklichkeit als offenes Raster zeigt das versteckt normative allen (Wieder)-Erkennens. Ihr Blick auf Dürer offenbart, wie wir selbst in den

Spiegel schauen.

Die Ausstellung zeigt die Möglichkeit für den doppelten Blick: gleichzeitig

nach außen und innen, zurückblickend und projektiv;

Bild und Sprache als verschwisterte Systeme.


Eröffnung: Freitag, den 05.11.2021 ab 19 Uhr


Ausstellung: 05.11. – 26.11.2021

Öffnungszeiten: täglich 15 – 20 Uhr und nach Vereinbarung

Zugang nach den jeweils aktuell geltenden Corona-Regeln


Kontakt: nina.pops@gmx.de / zarkorada@web.de



GEGENÜBER

Text Fassung 2


here ´s looking at you kid!

auf jedem Auge eine andere Brille, bitte!


Ein Projekt zum Verhältnis Sprache und Bild und zum zweifach doppelten Blick


Die Künsterin Nina Pops und der Schriftsteller Zarko Radakovic im Labor Köln


Die Welt zu beobachten und diesen Eindruck dann zu „übersetzen“ in ein gemaltes Bild, ein geschriebenes Wort, eine Geschichte oder eine Bildsprache...  Dieses Prinzip begegnet uns seit Jahrtausenden, in Höhlenmalereien und Petroglyphen, auf assyrischen Tontafeln wie im griechischen Theater; heutzutage ebenso in Massenmedien, Kunst und Literatur...  Immer gibt es ein „Bezeichnetes“ und als Platzhalter dafür dann ein Zeichen, und ein System von Zeichen, also eine Sprache: Man kann Sehen lernen oder auch Lesen, was schließlich mehr oder minder eine Art Rückübersetzung bedeutet.


Schon früh taucht dabei die Frage nach der Wirklichkeit auf. Was ist primär? Die Idee, die Substanz, die Gestalt, die Wahrnehmung, die Wirkung?  Ist alles gleich wichtig, oder doch nicht? Ist Imagination nur ein Bild ohne Substanz? Gar eine Welt nur aus Wille und Vorstellung? Und kann es Gedanken ohne Sprache und ohne Bilder geben?


In den Erlebnissen eines Bewohners der Stadt Köln spiegeln sich die Bildwelten von Dürer, van Gogh,  ebenso wie von Julije Knifer, Giotto und eines Meisters von Ravenna…. 

 

Die im Labor Köln inszenierte Erzählung Zarko Radakovics liest sich gleichsam

als Geschichte des Sehens. 


Bei den Griechen erst noch sehen, dann erkennen; mit der Neuzeit sich selbst betrachten;

in der Postmoderne schließlich sich beim eigenen Betrachten beobachten.  

Das eigene Dispositiv als prägend für den Blick herauszuarbeiten leistet die Gegenüberstellung mit der Künstlerin Nina Pops. 


Ihre Interpretation von Wirklichkeit als offenes Raster zeigt das versteckt normative

allen (Wieder)-Erkennens. 


Wie wir sehen präfiguriert was wir erkennen. Ihr Blick auf Dürer offenbart, wie wir selbst

in den Spiegel schauen.


Instagram und TikTok demonstrieren heutzutage eindrucksvoll, welche Macht wir

gewöhnlich dem Außenblick zuschreiben und damit unhinterfragt Stereotypen Vorschub leisten, die Wirklichkeit weitestgehend auf Wirkung reduzieren.


Die Ausstellung im Labor Köln, zeigt die Möglichkeit für den doppelten Blick:

gleichzeitig nach außen und innen, zurückblickend und projektiv;


Bild und Sprache als verschwisterte Systeme.